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VDMA: Umsatz sinkt um fünf Prozent in 2013

10.03.2014

Zweistelliger Orderzuwachs stimmt die Branche für 2014 optimistisch

10.03.2014

Der Umsatz der deutschen Holzbearbeitungsmaschinenindustrie ist 2013 gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent leicht gefallen. Damit hat sich die Produktion für stationäre Holzbearbeitungsmaschinen den Wert von 2,2 Milliarden Euro (2012: 2,3 Mrd. Euro) verringert. Dennoch startet die Branche optimistisch in das Jahr 2014. Im Auftragseingang konnten die Maschinenhersteller im abgelaufenen Jahr um 15 Prozent zulegen. „Wir blicken auf ein insgesamt durchwachsenes Geschäftsjahr zurück. Die Geschäftsaussichten für die Ausrüster der Holz- und Möbelindustrie sind trotz aller Unsicherheit, wie aktuell in der Ukraine, positiv. Die Investitionen in High-Tech sind weltweit auf einem guten Niveau. Daher gehen wir von einem Plus von bis zu fünf Prozent für unsere Teilbranche aus“, erklärte Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA Fachverbandes Holzbearbeitungsmaschinen.

 

Export in 2013 rückläufig

2013 gingen die Ausfuhren von stationären Holzbearbeitungsmaschinen um fünf Prozent auf einen Wert von rund 1,7 Milliarden Euro zurück. Die größten Rückgänge gab es bei den Exporten nach Asien und Südamerika – die Wachstumstreiber der vergangenen Jahre. Positiv entwickelten sich hingegen Europa und Nordamerika.

 

Bei der Einzellandbetrachtung zeigt sich, dass Russland 2013 zum zweiten Mal in Folge wieder Exportmarkt Nummer eins ist. Für rund 177 Millionen Euro haben russische Kunden bei deutschen Herstellern Maschinen gekauft. Das entspricht einem Minus von elf Prozent. Auf Platz zwei und drei folgen China (153 Millionen Euro; - 21 %) und Frankreich (125 Millionen Euro; + 5 %). Erfreulich ist die weiterhin gute Entwicklung für den US-amerikanischen Markt mit einem Plus von vier Prozent. Ein großes Fragezeichen steht für das laufende Jahr hinter den aktuellen Wechselkursen. Der für den Export negative Trend in einigen Wachstumsmärkten wie der Türkei, Indien oder Russland könnte sich, zumindest auf das Standardmaschinengeschäft, negativ auswirken. Insgesamt erwarten die Hersteller in 2014 allerdings eine spürbare Belebung der Exporte. In Südeuropa dürfte die Talsohle nun endlich durchschritten sein. Und auch für Südamerika sollte die zweijährige Verschnaufpause vorübersein. Die Zeichen für 2014 zeigen insgesamt nach oben.

 

Der Import von Maschinen nach Deutschland hat im vergangenen Jahr 2013 mit einem Plus von acht Prozent auf einen Wert von 365 Millionen Euro zugelegt. China ist mit großem Abstand Deutschlands Lieferland Nummer eins mit einem Volumen von 92 Millionen Euro (+ 2 %). Es folgen Italien mit 73 Millionen Euro (+ 17 %) und Österreich mit 49 Millionen Euro (- 3 %). Insbesondere Italien konnte stark zulegen. Ein Großteil der deutschen Importe aus China, aber auch aus den Ländern Osteuropas, dürfte auf Zulieferer des deutschen Maschinenbaus und auch deutscher Hersteller mit eigener Produktion vor Ort zurückzuführen sein. Darüber hinaus handelt es sich im großen Umfang um Maschinen für den semiprofessionellen Bereich.