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GEA Group AG

31.01.2019

Investitions- und Betriebskosten sparen durch Pumpenstandardisierung

31.01.2019

GEA ist in diesem Jahr erstmals Aussteller auf der „Pumps & Valves Dortmund“

Die Fachmesse für industrielle Pumpen, Armaturen und Prozesse wird nach großem Zuspruch 2017 zum zweiten Mal im Ruhrgebiet ausgerichtet. Sie findet zeitgleich zur „maintenance Dortmund“ statt, die als deutsche Instandhaltungsleitmesse Entscheider aus sämtlichen Industriebranchen anzieht. „Diese Kombination der Veranstaltungen ist für GEA sehr interessant, denn wenn wir mit unseren Kunden über Investitionskosten und Effizienz im Betrieb sprechen, planen wir bei GEA konsequenterweise Technologien und Prozesse entlang des gesamten Lebenszyklus einer Anlage“, begründet Ulrich Ahlers, Vertriebsleiter für GEAs Pumpen und Ventiltechnik in Deutschland, die Entscheidung. Damit passt GEAs ganzheitlicher Anspruch als Komponenten- und Anlagenbauer zu den Themen Energieeffizienz und vorausschauende Wartung der Pumps & Valves, mit denen sich ein breites Rahmenprogramm beschäftigt.

 

Trendthema Hochdruck für Membran- und Nanofiltration

Einen Schwerpunkt sieht GEA in Zukunft im Hochdruckpumpensegment für anspruchsvolle Filtrationsverfahren. Dazu gehören Membran- und Ultrafiltration, die beispielsweise bei der Molkeaufbereitung in Käsereien oder bei der Entalkoholisierung von Bier eine wichtige Rolle spielen. „Die Filtrationsverfahren sind per se sehr teuer, denn sie haben hohe Anforderungen an die eingesetzten Technologien. Je nach Anlage werden etliche Pumpen eingesetzt, deshalb nimmt diese Investition einen erheblichen Stellenwert ein“, erklärt Ahlers, warum Kunden nicht nur technologisch wegweisende, sondern auch wirtschaftliche Lösungen suchen.  

 

Standardisierung für den Hochdruckbereich

Für hohe Drücke bei Filtrationen hat GEA im Januar 2019 die GEA Hilge HYGIA H auf den Markt gebracht, die bereits im Praxiseinsatz überzeugt. Die Hochdruckpumpe basiert auf der seit Jahrzehnten bewährten Premiumbaureihe „HYGIA“ für hygienische Pumpen, die durch ihre Anpassungsfähigkeit für eine Vielzahl an Fördermedien und Anwendungen geeignet ist. Sie pumpt Flüssigkeiten ebenso wie homogene, luft- oder gashaltige Medien. „Die GEA Hilge HYGIA H ist massiver gebaut, ihre Materialien haben eine höhere Zugfestigkeit als normale Kreiselpumpen. Deshalb hält sie auch einem Systemdruck von 64 bar stand“, sagt Ahlers. „Für einen gesunden Return on Investment ist ein gewisses Maß an Standardisierung wichtig. Das gewährleisten wir zum Beispiel auch mit der Motoranbindung im Baukastenprinzip.“ Um die Reinigbarkeit für hygienisch sensible Anwendungen wie in der Milchverarbeitung zu erleichtern, setzt GEA im produktberührten Bereich auf ein geschmiedetes Gehäuse mit einer poren- und lunkerfreien Oberfläche. 

 

Industrielle Pumpen, Ventile und Reinigungstechnik

Neben hygienischen Pumpenlösungen, die mit ihrem hohen Wirkungsgrad und den präzisen Fließwegen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Betrieb erhöhen, informiert GEA auf der Fachmesse ebenfalls über:

  • hygienische Ventiltechnik für eine hohe Produktqualität und Effizienz, um Gesamtbetriebskosten zu optimieren
  • UltraClean- und aseptische Ventile für Produktionsverfahren mit höchsten Anforderungen an Kontaminationsschutz im Prozess
  • hocheffiziente Index-, Orbital-, Dreh- und statische Reiniger, die Wasser und Chemikalien im Reinigungsprozess sparen

GEA Hilge HYGIA H – die neue Hochdruckpumpe vollendet die Produktreihe HYGIA. (Foto: GEA)