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Trelleborg Sealing Solutions

27.02.2018

Anuga FoodTec: Trelleborg punktet mit Hygienic Design

27.02.2018

Trelleborg Sealing Solutions zeigt auf der Anuga FoodTec 2018 Dichtungslösungen für Abfüll- und Verpackungsanlagen der Lebensmittelindustrie

Auf der Fachmesse Anuga FoodTec 2018 in Köln präsentiert der Dichtungshersteller Trelleborg Sealing Solutions sein Produkt- und Serviceportfolio für die Lebensmittelindustrie. Unter dem Motto „Sealing Solutions for the Food and Beverage Industry“ stellt Trelleborg Dichtungssysteme und Werkstoffe vor, die für eine sichere und hygienische Abfüllung und Verpackung von Lebensmitteln sorgen. In der Halle 10.2 am Stand B008 erfahren Besucher, wie Trelleborg durch Hand-in-Hand-Engineering und Hygienic Design individuelle Dichtungen von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt umsetzen kann. Zudem informiert Trelleborg über seine jüngste FCMA-Zertifizierung (Food Contact Materials und Articles) für den chinesischen Markt sowie seine detektierbaren Werkstoffe für den US-Markt.

Die Fachmesse Anuga FoodTec 2018 öffnet vom 20. bis 23. März ihre Tore in Köln und gibt Besuchern detaillierte Einblicke in die Trends und Entwicklungen der internationalen Lebensmittelindustrie. Der Dichtungsspezialist Trelleborg Sealing Solutions nutzt die Messe, um seine Dichtungen und Formteile für Abfüll- und Verpackungsanlagen zu zeigen. Egal ob Käse, Schinken oder Tofu verarbeitet, portioniert und verpackt werden, bei der maschinellen Verarbeitung sind hygienische und sichere Dichtungen unabdingbar. Trelleborg liefert die gesamte Bandbreite an Dichtungslösungen, die von Standardlösungen bis hin zu kundenspezifischen Formteilen reichen.

FCMA-Richtlinien für China erfüllt

Bei der Entwicklung von Dichtungen im Lebensmittelbereich geben strenge Richtlinien vor, wie Werkstoffe oder Formteile beschaffen sein müssen. Trelleborg erfüllt die zentralen Normen der internationalen Lebensmittelindustrie, die durch ISO, DIN oder FDA vorgegeben sind. Zur Anuga FoodTec bringt das Unternehmen auch die jüngste Zertifizierung für den chinesischen Markt mit: Trelleborg ist einer der ersten europäischen Dichtungshersteller, welcher für die Chinese Food Regulation mit dem Kürzel GB 9685 zertifiziert ist. Maschinen- und Anlagenbauer, die für den chinesischen Markt produzieren, unterliegen dieser Richtlinie, die seit Oktober 2017 gilt. Sie schreibt vor, welche Inhaltsstoffe in Dichtungen für Herstellungsprozesse von Lebensmitteln zulässig sind – dazu gehören auch Dichtungen für Verpackungsanlagen, Abfüllrohre oder Förderbänder.

Detektierbare Dichtungen für die USA

Auf dem US-amerikanischen Markt hat sich für die Lebensmittelindustrie der Standard etabliert, detektierbare Werkstoffe für Dichtungen zu nutzen. Grund hierfür ist, dass es auch bei hochwertigen Dichtungen zu Materialbrüchen und somit Produktverunreinigungen kommen kann. Werkstoffe für die Lebensmittelindustrie müssen auf Metalldetektoren reagieren. Trelleborg fertigt seine Dichtungen nicht nur mit entsprechenden Metallzusätzen, sondern färbt sie darüber hinaus blau ein. Da es kaum Lebensmittel mit blauer Farbe gibt, fallen somit blaue Dichtungsbruchstücke bereits bei der Sichtkontrolle auf. Kleinere oder nicht sichtbare Bruchstücke lassen sich über Metalldetektoren erkennen und das bereits während der Abfüllung oder Verpackung. Trelleborg präsentiert auf der Anuga FoodTec seine detektierbaren Werkstoffe, die für Maschinenbauer geeignet sind, die entweder selbst in den USA produzieren oder ihre Anlagen dorthin exportieren.

Hygienic Design für eine saubere Sache

Über das Hand-in-Hand-Engineering begleitet Trelleborg seine Kunden vom ersten Design über die Prototypen bis hin zur fertigen Dichtungslösung. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen seine Kunden mit technischer Beratung, Reifegradabsicherung, Projektmanagement, Ersatzteilen und Wartungsarbeiten der Anlagen. Eine zentrale Rolle spielt hierbei das Hygienic Design, das für eine effiziente und hygienische Verarbeitung und Verpackung der Lebensmittel sorgt. Hygienic Design ist vor allem für Abfüllanlagen, Verarbeitungs- und Verpackungsmaschinen wichtig, die aus zahlreichen Komponenten und Teilen bestehen. Denn hier kommt es auf die richtige Reinigung an, die meist aus den Prozessen Cleaning-in-Place (CIP) gefolgt von Sterilization-in-Place (SIP) besteht. Trelleborg deckt mit Hygienic Design nicht nur die geeignete Werkstoffauswahl und Entwicklung der Formteile ab, sondern bietet auch eine frühe Designberatung über Finite-Elemente-Analysen (FEA) an.

Dichtungen mit FEA auf Herz und Nieren prüfen

Mit FEA unterstützt Trelleborg die Entwicklung von Dichtungssystemen, um das Verhalten von Formteilen unter Einbau- und Anwendungsbedingungen zu simulieren. So lässt sich bereits vor der Prototypenfertigung die Funktion der Dichtung verbessern. Mehrere simulierte Designoptionen ersparen dem Kunden zudem langwierige Versuchsreihen und Testphasen. Über FEA-Simulationen lassen sich auch frühzeitig Toträume in einer Anlage ausschließen, um Einlagerungen und eventuelle Verunreinigung durch Bakterien zu vermeiden. Eine lebensmitteltechnische Abfüllanlage ohne Toträume verringert die Zyklen der Reinigung, was wiederum die Dichtungen selbst entlastet und langlebiger macht.

„Egal ob Dichtungen aus Elastomeren, Thermoplasten oder Verbundwerkstoffen bestehen, wir integrieren die Formteile individuell in Maschinen und Anlagen für die Lebensmittelindustrie und stimmen unsere Lösungen auf Anforderungen wie Leistung, Geometrie und Kosten ab“, sagt Martin Krüger, Bereichsleiter bei der Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH in Stuttgart. „Die Anuga FoodTec ist für uns der ideale Ort, um mit unseren Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau ins Gespräch zu kommen und sie bei deren Projekten individuell zu unterstützen.“

 

Auf der Anuga FoodTec in Köln stellt das Team von Trelleborg Sealing Solutions individuelle Dichtungslösungen für die Lebensmittelindustrie vor.