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SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG

22.05.2018

Antriebssystem ECDriveS® für die Leichtlastfördertechnik

22.05.2018

Rundum gelungen

Mit den ECDriveS® von SEW-EURODRIVE erhalten Anwender ein komplettes Antriebssystem für die Leichtlastfördertechnik aus einer Hand. Es kommt in der staudrucklosen Förderung ebenso zum Einsatz wie bei der Positionierung von Fördergütern.

Mit ECDriveS® komplettiert SEW-EURODRIVE sein breites Produktportfolio für die Intralogistik im kleineren Leistungsbereich. Es eignet sich für Förderanlagen mit Lasten bis 50 kg. Das System basiert auf einfachen und effizienten Antrieben für Rollenbahnen zum Karton- oder Behältertransport mit einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Electronically Commutated Drive System – so der volle Name – beinhaltet einen elektronisch kommutierten 24-V-Gleichstrommotor, der mit einem Planetengetriebe kombiniert wurde und direkt in die Förderrolle integriert ist. Er lässt sich jedoch auch als klassischer Planetengetriebemotor universell einsetzen.

In der Ausführung ECR als angetriebene Rolle erzielt ECDriveS® nominal Fördergeschwindigkeiten von 0,04 bis 5 m/s, bei einem maximalen Startmoment von 21 Nm. Die Variante als Getriebemotor Typ ECG dreht mit 86 bis 645 min-1 bei 32 Nm Maximalstartmoment. Beide Ausführungen werden mit Schutzart IP54 (optional IP66) gefertigt und eignen sich für den Temperaturbereich von -10 bis +40 °C. Optional sind auch Ausführungen für -30 °C lieferbar.

Die optimierte Getriebekonstruktion sorgt für eine lange Lebensdauer, auch bei hoher Auslastung. So weist der Elektronikmotor bei 40 W effektiver Dauerleistung eine Überlastfähigkeit von 250 % auf. Er lässt sich unkompliziert anschließen, einfach in Betrieb nehmen und leicht handhaben – also ganz easy. Diese Assoziation wird auch durch den SEW-Produktnamen ECDrive® geweckt. Eine externe Kommutierungselektronik steuert den Motor. Sie beinhaltet gleichzeitig die Kommunikationsschnittstelle zur Steuerung. Es gibt zwei Varianten, die Ausführung ECC-DFC – Direct fieldbus control – in Schutzart IP54 übernimmt die ethernetbasierte Zonensteuerung der Förderstrecke. Sie ermöglicht präzise Rampen, Torque-on-Demand  und Positionierung sowie eine automatische  Sensorerkennung und Diagnose. Zum Konfigurieren wird  das PC-Tool ECShell verwendet. Für die Vernetzung stehen die Ethernetprotokolle PROFINET, EtherNet/IPTM, Modbus/TCP und EtherCAT® zur Verfügung. Die Ausführung ECC-DBC – Direct binary control – in Schutzart IP20 steuert den Motor konventionell binär an.