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16.10.2018

Kleine Maschinenlösungen in gewohnt hoher Qualität

16.10.2018

Mit immer neuen und kreativen Produkten konnten nicht nur etablierte, sondern auch viele kleine Craft- und Mikro-Brauereien in den vergangenen Jahren Erfolge feiern. Für deren Produktion sind flexible Anlagen notwendig, die einfache Format- und Produktwechsel ermöglichen, mit steigenden Ansprüchen mitwachsen und zugleich so zuverlässig arbeiten wie die Technik im Hochleistungsbereich. Die Dortmunder KHS-Gruppe bietet hier dank ihrem breiten Portfolio an kleinen Maschinenlösungen zahlreiche Optionen. 

 

Standardisierte Abfüll-, Beschichtungs- oder Etikettieranlagen passen nicht immer zu den individuellen Bedürfnissen kleiner und mittlerer Brauereien. Ihre vergleichsweise geringen Absatzmengen erfordern kompakte Maschinenlösungen, die sich bei wachsenden Produktionsmengen erweitern lassen. Aus diesem Grund hat sich die KHS-Gruppe mit zahlreichen Anlagen auf die Bedürfnisse von Abfüllern in niedrigen Leistungsbereichen spezialisiert. 

 

Das Dortmunder Unternehmen ist einer der führenden Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke-, Food- sowie Nonfood-Industrie und bietet Brauereien viele Maschinen sowohl in einer Hochleistungs- als auch in einer Kompaktvariante an. Die bewährte Technologie wird eins zu eins in den kleinen Maßstab übertragen, sodass die komprimierten Maschinen ihren großen Vorbildern in nichts nachstehen. KHS entwickelt seine Maschinen dabei in enger Zusammenarbeit mit den Brauereien. So konnten sowohl Keg- und Dosen-Abfüllung, PET-Barrierebeschichtung als auch Etikettierung an den kleinen Leistungsbereich angepasst werden. 

 

Einbahnige Keg-Abfüllung mit geringem Platzbedarf

Die Innokeg AF-C Transversal ist ein Beispiel der KHS-Kompaktbauweise und bietet sowohl eine optimierte Flächennutzung als auch eine verbesserte Zugänglichkeit zu den Füll- und Reinigungsstationen. Anstatt des konventionellen Modulverhältnisses von einer Bearbeitungs- zu zwei Transportstationen, bei dem die Bearbeitungsstationen zwischen dem Zu- und Abtransport angeordnet sind, befindet sich der Abtransport der kompakten Anlage mittig zwischen den Bearbeitungsstationen. Aus diesem Transporteur werden die Kegs seitlich auf die Stationen und wieder hinausgeschoben. 

 

Die Maschine ist dabei nicht nur für Mehrweg-Kegs geeignet: Ohne Linienumbau können wahlweise auch Einweg-Kegs abgefüllt werden, indem Anwender die Reinigungsmaschinen abschalten und die Kegs bis zum Füller durchgefahren werden. 

 

Kompakter Dosenfüller für kleine Abnehmer

Neben ihrer Maschine zur Keg-Abfüllung, hat KHS auch seine Innofill Can DVD zur Abfüllung von Dosen an die Anforderungen kleinerer Abnehmer angepasst. Entwickelt wurde die Innofill CAN Compact, die für niedrige bis mittlere Kapazitäten von 10.000 bis 48.000 Dosen/h ausgelegt ist. Zudem fasst der zentrale Produktbehälter mit einem Arbeitsvolumen von 50 bis 200 Liter 300 Liter weniger als der Produkttank bei großen Maschinen. 

 

Ebenso wie sein großer Bruder ermöglicht das Kompaktsystem durch effizientes Spülen mit CO2 eine äußerst niedrige Sauerstoffaufnahme und zeichnet sich durch einen gegenüber konventionellen Anlagen um rund 30 Prozent geringeren CO2-Verbrauch aus. Zu den innovativen Besonderheiten gehört zudem der äußerst hygienische Aufbau. Dazu zählen die spaltfreie Tulpenführung mit Faltenbälgen aus PTFE (Teflon) und das rein elektropneumatische Anheben und Ansetzen der Tulpen zur Abdichtung der Dosen – ohne mechanische Betätigung über Kurven und Rollen. Das erlaubt den kompletten Verzicht auf eine Wasserschmierung, erleichtert die Reinigung und verspricht eine bis zu doppelt so lange Lebensdauer. 

 

Beschichtung von PET-Behältern in kleinem Maßstab 

Zusätzlich zu den Abfüllanlagen erweiterte die KHS Gruppe ihr Portfolio ebenfalls um die InnoPET Plasmax 2Q, optional erweiterbar auf die 4Q, eine Maschine für die schützende Beschichtung der Innenseiten von PET-Behältern mit Siliziumoxid. Sie ist für Leistungen von bis zu 1.800 (2Q) beziehungsweise 3.600 Behältern (4Q) pro Stunde und PET-Behälter mit einem Volumen von 80 Milliliter bis 1,5 Liter ausgelegt. Behälteröffnungen von bis zu 38 Millimeter Durchmesser können bedient werden.

 

Ebenso wie beim Standardmodell kommt auch bei den Kompaktversionen das bewährte KHS-FreshSafe-PET®-Beschichtungsverfahren zum Einsatz, bei dem die Innenseite der PET-Flasche mit einer hauchdünnen, hochreinen Glasschicht veredelt wird. Dadurch bleiben die Flaschen voll recyclingfähig und schützen sensible Produkte wie karbonisierte Getränke vor Kohlendioxidverlust, sodass ihre Haltbarkeit deutlich gesteigert wird. Darüber hinaus sind die Maschinen besonders einfach zu transportieren und können vor Ort schnell in Betrieb genommen werden. Ausgestattet mit dem Bedienpanel ClearLine HMI (Human Machine Interface) lassen sie sich intuitiv bedienen.

 

Etikettierung für den niedrigen Leistungsbereich 

Da nach der Abfüllung zumeist die Etikettierung erfolgt, hält die KHS-Gruppe mit der Innoket Roland 40 auch für diesen Bereich eine komprimierte Lösung für kleine und mittlere Brauereien bereit. Der kleine Bruder der Innoket Neo deckt den Bereich von 2.500 bis 25.000 Behälter pro Stunde ab und ist somit speziell auf Linien mit geringer Leistung zugeschnitten. 

 

In der Standardausführung wird die Innoket Roland 40 mit zwei Kaltleimstationen bestückt. Alternativ sind Selbstklebestationen, Kombinationen aus Kaltleim- und Selbstklebetechnik sowie Heißleim als Etikettierverfahren möglich. Auch bei diesem Kompaktmodell haben die Entwickler von KHS auf zahlreiche qualitätsbestimmende Komponenten aus dem Hochleistungsbereich gesetzt: Kreisel, Ein- und Auslaufsterne, Falttüren, Servoschnecke, Aufbau-, Führungs- und Formatteile sowie bei der Kaltleimstation Greiferzylinder und Etikettenkasten sind an der bereits etablierten KHS Innoket Neo orientiert. Darüber hinaus sind vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten für individuelle Etikettieraufgaben wie die elektronische Drehteller-Steuerung KHS VarioDrive oder mitlaufende Andrücker erhältlich.