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Roto Frank AG

8.07.2016

Roto zum Brexit und seinen Folgen

8.07.2016

„Keineswegs nur marginale Risiken“

Die mit knapper Mehrheit getroffene Entscheidung der Bevölkerung im Vereinigten Königreich, nach über 40 Jahren die Europäische Union zu verlassen, schadet vor allem den Briten selbst. Für den Fenster- und Türenmarkt und damit auch für das Geschäft exportorientierter Hersteller sind kurzfristig dagegen keine großen Auswirkungen des drohenden Austritts zu erwarten. So die Quintessenz einer aktuellen Einschätzung der Roto Frank AG.

 

Der international tätige Bauzulieferer, der nach eigenen Angaben derzeit weltweit rund 4.300 Mitarbeiter beschäftigt und mit seinen Divisionen Fenster- und Türtechnologie sowie Dach- und Solartechnologie einen Jahresumsatz von deutlich über 600 Mio. Euro erzielt, weist zugleich auf einen generellen Brexit-Effekt hin. Er steigere erheblich die ohnehin „ausgeprägte weltwirtschaftliche Unsicherheit“, die etwa von der negativen Entwicklung in Russland und Brasilien ausgehe.

 

Der Roto-Vorstandsvorsitzende Dr. Eckhard Keill erwartet für die Fenster- und Türenbranche kurzfristig „jedoch keine gravierende Änderung. Die Risiken für die mittel- und langfristige Nachfragetendenz sind aber keineswegs marginal. So hätte eine dauerhafte Abwertung der britischen Währung beim Exportgeschäft unvermeidbar Konsequenzen für die Preisgestaltung. Insgesamt trägt der Brexit daher wirklich nicht dazu bei, die Wettbewerbssituation zu verbessern.“