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IFAT ENTSORGA, 07.-11.05.2012, München
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HYGIENE Report
Ausgabe 2/2012
Eine Auswahl von Artikeln zum Ansehen oder Downloaden.
In der aktuellen Ausgabe finden Sie zahlreiche Fachbeiträge, Produktneuheiten und Berichte über interessante Veranstaltungen.

Titelgeschichte
Möchten Sie auch weniger Arbeit in Ihrer Nährbodenküche? Ihr Labor ist zu klein? |
PDF (5 MB) |
Mit dem neu aufgelegten Oxoid Dry-Bag Starterpaket bieten wir Ihnen eine einfache Möglichkeit Ihren Arbeitsaufwand im Labor zu erleichtern. Gerade in einem Routinelabor der Lebensmittelmikrobiologie wird eine Produktivitätsund Leistungssteigerung am ehesten durch den effizienten Einsatz aller zur Verfügung stehenden Ressourcen erreicht. Betrachtet man neben dem QM-System und neben der direkten Dienstleistung für den Kunden auch das gesamte Umfeld des Labors einschließlich aller Arbeitsabläufe und Methoden, lassen sich häufig ganz enorme Möglichkeiten der Optimierung erkennen. Soll an einer Stelle der Arbeitsablauf verbessert werden, darf darunter aber niemals die Qualität in Mitleidenschaft gezogen werden. Was muss ein neues Produkt also bieten, um den stetigen Anspruch höherer Effizienz zu genügen? Alle Beteiligten, vom Einkäufer bis zum Laboranten sehnen sich nach einem reibungslosen, möglichst schnellen und sicheren Weg eine leistungsgerechte und den Normen entsprechenden Methoden einwandfreie Qualitätskontrolle seiner Lebensmittel auf pathogene Mikroorganismen gewährleisten zu können. Dieser Anspruch hat seinen Preis, da der Freigabe eines Produktes eine zumeist Zeit- und Arbeitsaufwendige Qualitätskontrolle vorangestellt ist. Das Thema "Kosten" sowie "Kosten-Nutzen"-Erfassung ist ein besonderes Thema in vielen Laboratorien im Speziellen unter dem Aspekt der effizienten Resourcenplanung. Bei der Suche nach dem Lösungsansatz zur Optimierung dieser Arbeitsabläufe bei gleichzeitiger Reduktion Ihrer Kosten, geben wir Ihnen mit den Thermo Scientific Oxoid Dry-Bags das Werkzeug für die Gestaltung effizienter Prozessabläufe in die Hand, ohne dass Sie auf das gewohnt hohe Niveau Ihrer Laborergebnisse in Qualität und Leistungsfähigkeit verzichten müssen. Die Dry-Bags versetzen Sie in die Lage ihre Ressourcen und Personal wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen und schaffen Ihnen die Kapazitäten, die Sie benötigen, um Ihre Produktivität langfristig zu verbessern. Thermo Scientific Oxoid Dry-Bags stehen am Anfang Ihrer Qualitätskontrolle und erleichtern dem Lebensmittelmikrobiologen in hervorragender Weise die schnelle und bequeme Zubereitung von 20 L Kulturmedien und Nährlösungen (88 x 225 ml), die in wenigen Minuten bedarfsgerecht einsatzbereit sind. Kein Autoklavieren, kein Einsatz von Glasflaschen mehr notwendig. Jeder Dry-Bag enthält vorgewogenen Trockennährboden und ist für die erforderliche Sterilität bestrahlt worden. Alles was Sie benötigen, um eine fertige sterile Nährlösung zu erhalten, ist die Zugabe von deionisierten/demineralisierten Wasser über einen Sterilfilter. Die Dampf-Sterilisation mittels Autoklaven entfällt. Dies spart Zeit und Geld. Darüber hinaus wird wertvolle Laborarbeitszeit gespart, da nicht mehr gewartet werden muss, bis heiße Medien abgekühlt sind. Nach Zugabe von Wasser und Auflösen des Trockennährboden Pulvers sind die Dry-Bags sofort einsatzbereit. "Unser Ziel ist es Lebensmittel Mikrobiologen Produkte bereit zu stellen, die die Effizienz des Labors erhöhen". Thermo Scientific - Oxoid Dry-Bags sind flach in kompakten Kartons von fünf oder zehn Beuteln verpackt, die bequem bei Raumtemperatur gelagert werden können, wobei sie viel weniger Lagerungsfläche benötigen, als vollständig fertige Medienprodukte in Flaschen.
Fleischer-Fachgeschäft Hoppe: UV-C-Entkeimung sorgt für „reine“ Luft |
PDF (2 MB) |
Bereits seit 1955 werden im Fleischer-Fachgeschäft Hoppe in Hänigsen bei Hannover nach traditioneller Handwerkskunst Fleisch- und Wurstwaren produziert. Auf 1.000 m2 Produktionsfläche verarbeiten die 35 Mitarbeiter des Betriebs heute wöchentlich bis zu acht Tonnen Fleisch und Wurst und liefern diese an Kunden wie Edeka sowie zahlreiche regionale Einzelhändler und Unternehmen der Gemeinschaftsverpflegung. Die Inhaber Albert und Silvia Hoppe legen großen Wert darauf, nur frische Ware von höchster Qualität zu verarbeiten – das heißt, alle Tiere kommen aus der direkten Umgebung der Fleischerei. Und auch während der Fertigung werden höchste Qualitäts- und Hygienestandards erfüllt. So kommt im kürzlich fertiggestellten Produktionsgebäude UV-CLuftentkeimungstechnik von Bäro zum Einsatz.
Das Thema Schädlinge, Prophylaxe und Bekämpfung in vielen Fällen oft noch sträflich vernachlässigt! |
PDF (2 MB) |
Die Lebensmittelhygieneverordnung gibt u.a. vor, dass Lebensmittel weder durch Schädlinge noch durch Pestizide nachteilig beeinflusst werden dürfen. Betriebseigene Maßnahmen und Kontrollen sollen dieses gewährleisten, womit in der Regel ein externer Schädlingsbekämpfer beauftragt wird.
Fruchtsaftbombage: Hohe wirtschaftliche Schäden durch Hefen und Milchsäurebakterien |
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Mikroorganismen wie Hefen und Laktobazillen zählen zu den Problemkeimen in der Getränkeindustrie. Bei Fruchtsäften sind gärkräftige Hefen der Gattungen Saccharomyces und Zygosaccharomyces sowie heterofermentative Milchsäurebakterien besonders gefürchtet, da sie aufgrund ihrer Fähigkeit zur Gasbildung gefährliche Bombagen verursachen können. Liegt ein Befall vor, können nur eine genaue Identifikation der Keime und eine möglichst zügige Eruierung des Kontaminationsursprungs durch aufwändige Stufenkontrollen die konstante Qualität der Säfte erhalten. Das zuverlässigste Identifizierungsverfahren stellte bisher die klassische aber kostenintensive DNA-Sequenzierung dar. Eine Alternative, die seit kurzem Einzug in die Labore hält, ist die sogenannte MALDI-TOF-MS-Analyse. Diese ist ähnlich zuverlässig wie die Sequenzierung, kann pro Durchgang aber bis zu 50 Prozent weniger Kosten verursachen. Ein weiterer Vorteil der Methode ist vor allem bei isolierten Proben das taggleiche Ergebnis.













