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8.01.2018

Durst als logistische Mission: Stapler in der Getränkeindustrie

8.01.2018

Getränke sind logistische Schnelldreher, sogenannte Fast Moving Consumer Goods (FMCG). Die Verweilzeiten bei Verladung und Transport sind kurz, Geschwindigkeit und Effizienz ist also sehr wichtig. Fässer und Getränkekästen werden oft zu Ladeeinheiten mit über einem Meter Höhe zusammengefasst, und auch das Leergut muss schnell wieder in den logistischen Kreislauf zurückgelangen.

Flurförderzeuge wie Hubwagen und Stapler erleichtern und beschleunigen den Transport von palettierten Getränken und Leergut. Sie sind auch durch Fördertechnik nicht zu ersetzen, denn diese kann niemals alle Transportwege abdecken. Frontstapler schließen die Lücken: Die wendigen Allrounder punkten mit hoher Tragfähigkeit und langen Einsatzzeiten und können durch Anbaugeräte für Paletten, Gitterboxen oder Fässer individuell an das Ladegut angepasst werden.

Welcher Antrieb für den Stapler?

Elektrostapler arbeiten emissionsfrei, müssen jedoch regelmäßig an die Ladestation. großes Thema sind daher neue Batterie- und Ladetechnologien, die die Laufzeiten erhöhen und die Ladezeiten verkürzen – z. B. die vom chinesischen Hersteller BYD entwickelten Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien, die schon nach zwei Stunden wieder aufgeladen sind.

Stapler mit Verbrennungsmotor (Diesel oder Treibgas) sind besonders leistungs- und hubstark bei schweren Lasten, Dauereinsätzen und Arbeiten im Freigelände. Dieselstapler, die auch im Innenbereich eingesetzt werden sollen, müssen jedoch strenge Normen erfüllen. Hybridstapler mit Verbrennungsmotor und Bremskraftrückgewinnung generieren besonders viel elektrische Energie beim Be- und Entladen von LKW, denn dabei wird ständig beschleunigt und gebremst.

Die passende Staplertechnologie

Maximale Tragfähigkeit, Hubhöhe und Geschwindigkeit des Staplers müssen zu den Arbeitsprozessen passen. Dasselbe gilt für Ausstattung und Anbaugeräte. So ist ein Teleskopmast, ggf. mit Schnellhub, zum Bestücken von Hochregalen besser geeignet als ein einfacher Hubmast. Dreirädrige Stapler sind besonders wendig, auf schwierigen Untergründen jedoch weniger sicher als vierrädrige. Und nicht zuletzt muss auch der Fahrer bedacht werden: Eine komfortable Kabine und ein ergonomisches Bedienkonzept erleichtern die Arbeit und steigern so die Leistung von Mensch und Maschine. Hier punkten Hydrostat-Stapler mit ihrer besonders feinfühligen und präzisen Steuerung.

Was kostet der Stapler?

Bei der Anschaffung eines Staplers sollten Unternehmen neben dem Kaufpreis auch die Betriebskosten während der gesamten erwarteten Nutzungsdauer mit einrechnen und vergleichen. Die TCO (Total Cost of Ownership) umfasst sämtliche Kosten für Wartung, Reparatur, Ersatzteile sowie Stand- und Ausfallzeiten; nur so lässt sich realistisch einschätzen, wie viel der Stapler unterm Strich wirklich kostet.

Beispiel: Ein Hydrostat-Stapler ist teurer als ein hydrodynamisches Modell, kann jedoch die Verladeeffizienz um bis zu 20 Prozent erhöhen und so in Unternehmen mit vielen Staplern und dauerhaft hohem Durchsatz die Gesamtkosten deutlich senken.

In der neuen Ausgabe unseres Fachmagazins finden Sie einen ausführlichen Artikel über Stapler in der Getränkeindustrie; darin können Sie weitere Details zu diesem spannenden Thema nachlesen.

 

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