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8.11.2017

Schicht für Schicht richtig gekleidet: Der Zwiebellook

8.11.2017

Was ziehe ich heute bloß an? Was nach dem typischen „Frauenkleiderschrank-Problem“ klingt, stellt eine tägliche Herausforderung für zahlreiche Arbeitnehmer dar. Insbesondere Mitarbeiter, die in ihrer beruflichen Tätigkeit dem Klima ausgesetzt sind, sind kleidungs-technisch von Wetterschwankungen abhängig. So zeigt das Thermometer z.B. bei Arbeitsbeginn frische sieben Grad und für die Mittagszeit meldet der Wetterbericht 18 Grad. Da muss die Arbeitskleidung sitzen – und zwar bei jeder Witterung. Mit Zwiebeltechnik wickeln Arbeitgeber das Wetter um den Finger.

Doch wie viel Kleidung und welche benötigt der Mitarbeiter?
Manch einem kommt der olivgrüne Parka, der in Vaters Garage hing, in den Sinn, wenn man an wetterschützende Arbeitskleidung denkt. Die olivfarbene Jacke, die allenfalls noch bei der Retro-Generation punkten kann, hinkte nicht nur optisch, sondern auch funktionell. Das Gewebe sog sich beim ersten Regen so voll, dass Kälteschutz im Minusbereich zu suchen war und Vater acht Kilo schwerer zu Hause ankam. Kein Vergleich zu heute: Arbeitskleidung hat ihr verstaubtes Image in der Waschmaschine abgelegt und wird immer stärker individualisiert und perfektioniert. Heute kommen Techniken und Materialen zum Einsatz, die funktionell und optisch hohe Maßstäbe setzen.

Zu allem in der Lage: Der Zwiebellook
Priorität Nummer 1 ist dabei: Anpassungsfähig muss sie sein, die Arbeitskleidung. Denn gerade in Jobs, in denen die Mitarbeiter der Witterung ausgesetzt sind, ist Flexibilität gefragt. Modebewusste nennen es Layering - was klingt wie ein neuer Fashiontrend ist nur ein moderner Ausdruck für den guten alten Zwiebellook. Tränen fließen dabei keine - höchstens vor Freude: Denn diese Technik bietet Lage für Lage die Möglichkeit, sich kleidungstechnisch auf das Wetter einzustellen. So kommt niemand mehr ins Schwitzen: Denn beim Zwiebelschalenprinzip kann die Kleidung einfach an die aktuellen Temperatur- und Witterungsverhältnisse angepasst werden. So können Schichten einfach abgelegt oder hinzugefügt werden. Auch die Schweißbildung wird durch günstige Schnitte und Passformen sowie bei richtiger Materialauswahl minimiert und Umgebungsfeuchtigkeit wird abgehalten.

Das ist Chefsache: Bei Dauerfrost kein Dauerfrust
Da Mitarbeiter sich in der Regel nicht selbst ausstatten - zumindest, wenn sie Arbeitskleidung tragen - ist der Chef oder Vorgesetzte gefragt, wenn es um die Auswahl der Einzelteile geht. Um die Erkältungsquote und somit die Ausfallzeiten möglichst gering zu halten, gilt es, wetterbedingte Kleidungskombinationen zu wählen, die für unterschiedliche Einsatzbereiche geeignet sind. Die Kleidung sollte daher in mehrere Schichten aufgeteilt sein - oft sind dies drei. Textilien, die dabei direkt am Körper anliegen, bilden die Basisschicht. Dazu zählen unter anderem Funktionskleidung, Blusen, Poloshirts, Hemden und T-Shirts. Die zweite Lage kann aus Longsleeves, Sweatshirts, Hoodies und Ähnlichem bestehen. Abgerundet wird die Arbeitskleidung durch die äußere und letzte Bekleidungsschicht. Diese passt sich den aktuellen Wetterverhältnissen an. Sie schützt den Mitarbeiter vor Nässe, Kälte und anderen Witterungen. Outdoor-, Fleece- und Softshelljacken bieten sich hier an.

Da kann man sich warm anziehen: Von Kopf bis Fuß auf Wetter eingestellt
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Schal, hochgezogen bis unter die Augen, eine dicke Mütze, warme Handschuhe und eine gefütterte Jacke - so ungefähr begegnen uns die Menschen auf der Straße, die im Herbst und Winter draußen ihrem Dienst nachgehen. Etwa der Postbote Meier von nebenan. Um fünf Uhr verlässt er das Haus - und das bei minus drei Grad. Dabei wechselt er vom warmen Auto im Minutentakt in die Kälte und wieder zurück. Anders ergeht es dem Straßenarbeiter, der permanent und konstant der Kälte oder Wärme ausgesetzt ist. Er benötigt andere Kleidung als der Postbote. Daher müssen zunächst die Einsatzbereiche der jeweiligen Mitarbeiter analysiert werden - daraus ergeben sich unter anderem das Material sowie die Menge an Kleidungsstücken, die jeder einzelne benötigt. Jedes Material hat seine besonderen Eigenschaften und so wird reine Baumwolle eher im Innenbereich eingesetzt und Mischgewebe aus Polyester und Baumwolle eignen sich für die Arbeit im Freien.

Individuell statt vorschnell
Es gilt also, die passende Kleidung in der entsprechenden Menge im Vorfeld genau zu eruieren. Wird sie täglich verwendet? Wo wird sie eingesetzt? Wie stark wird sie strapaziert? Gibt es häufig Kundenkontakt? Diese und weitere Fragen helfen dabei, die Art und Menge der Kleidung für jeden Mitarbeiter zu bestimmen. Beispielsweise sollte die Montur, die direkt auf der Haut sitzt, in fünf- bis sechsfacher Ausführung pro Mitarbeiter vorhanden sein - wobei hingegen die letzte Schicht wie eine Jacke in einfacher Ausführung ausreichend ist. Diese und viele weitere Faktoren gilt es zu beachten.

CorpoTex unterstützt Unternehmen dabei, diesen Bedarf individuell zu bestimmen und im Corporate Design zu gestalten.

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